Moin!
Endlich ist es so weit: LEGO hat vor Kurzem den neuen LEGO Star Wars UCS Supersternzerstörer Executor 75457 offiziell vorgestellt.
Darth Vaders gewaltiges Flaggschiff aus Star Wars: Das Imperium schlägt zurück kehrt damit nach rund 15 Jahren als großes UCS-Modell zurück – und LEGO hat gegenüber dem damaligen Set 10221 noch einmal ordentlich eine Schippe draufgelegt.
Wir schauen uns heute einmal das komplette Modell, die sieben enthaltenen Minifiguren und natürlich alle Informationen zum Release an. Denn wer sich die Executor direkt zum Verkaufsstart kauft, bekommt mit Darth Vaders Lichtschwert 40897 außerdem ein ziemlich interessantes GWP dazu.
Legen wir los!
Die neue UCS Executor
Der neue Supersternzerstörer Executor 75457 besteht aus satten 6.130 Teilen und bildet Darth Vaders persönliches Flaggschiff aus Das Imperium schlägt zurück nach.
Mit einer Länge von 136 cm ist die neue Executor sogar das bislang längste LEGO Star Wars Modell überhaupt. Dazu ist sie 50 cm breit, 20 cm hoch und wiegt laut LEGO über fünf Kilogramm.
Das eigentliche Raumschiff steht auf einem integrierten, relativ schlicht gehaltenen Displayständer. Dazu bekommen wir natürlich wieder die typische UCS-Plakette.
Außerdem befindet sich ein kleiner normaler Sternzerstörer im selben Maßstab daneben, wodurch noch einmal schön verdeutlicht wird, wie gigantisch die Executor eigentlich sein soll.
Und LEGO hat sogar noch ein kleines Easter Egg eingebaut: Auf dem Mini-Sternzerstörer befindet sich ein winziger Millennium Falcon auf einem bedruckten 1×1-Rundteil. Ein sehr kleines, aber wirklich cooles Detail.
Deutlich mehr Details als beim alten Modell
Schauen wir uns die Executor selbst an, ist die Oberfläche deutlich feiner und weniger noppig gestaltet als noch beim Modell aus dem Jahr 2011.
Gerade im mittleren Bereich bekommen wir eine enorme Menge an kleinen Details. Die äußeren Seitenflächen sind dagegen etwas glatter gehalten, wodurch die charakteristische Form des Schiffes meiner Meinung nach sehr gut zur Geltung kommt.
LEGO hat für dieses Set sogar eine neue bedruckte Fliese, die 60-mal im Modell verbaut wird und die kleinen Lichter und Details auf der Oberfläche der Executor darstellen soll. Die Fliese wurde so gestaltet, dass sie in unterschiedlichen Richtungen und teilweise überlappend eingesetzt werden kann, wodurch die wiederholten Muster möglichst zufällig aussehen sollen.
Auch beim eigentlichen Aufbau hat LEGO einiges gemacht. Im Inneren befindet sich ein LEGO Gerüst mit Technic-Auslegern, an denen die großen Außenflächen befestigt werden. Zusätzlich wechseln die Designer während des Baus teilweise die Baurichtung, wodurch sowohl die Noppen- als auch die Unterseite der Elemente für die Details genutzt werden kann.
Auf den offiziellen Produktbildern kann man dieses Innenleben bereits ziemlich gut erkennen.
Und ja: Da wartet natürlich wieder die von vielen LEGO-Fans nicht gerade geliebte Farbseuche auf uns. Im Inneren ist das Gerüst kunterbunt aus verschiedenen Farben aufgebaut.
Solange diese Farben am fertigen Modell nicht sichtbar sind, stört mich das persönlich nicht besonders. Allerdings kann man auf den Bildern bereits einige blaue Technic-Pins erkennen, die von außen sichtbar sein werden. Wie prägnant das beim fertigen Modell tatsächlich auffällt, müssen wir wohl erst beim aufgebauten Set sehen.
Kein großes Innenleben zum Bespielen
Wer bei 6.130 Teilen auf einen großen bespielbaren Innenraum gehofft hat, bekommt diesen nicht.
LEGO beschreibt die Executor ganz klar als großes UCS-Displaymodell und nennt keinen bespielbaren Innenbereich im eigentlichen Schiff.
Stattdessen bekommen wir die wichtigste Innenraumszene separat daneben.
Und damit kommen wir zu einem meiner Highlights des Sets.
Die Brücke der Executor
Neben dem riesigen Schiff befindet sich nämlich noch ein kleiner Ausschnitt der Brücke der Executor.
Damit lässt sich eine der legendärsten Szenen aus Das Imperium schlägt zurück nachstellen: Darth Vader versammelt die Kopfgeldjäger, um Han Solo und den Millennium Falcon aufzuspüren.
Und dafür hat LEGO tatsächlich alle benötigten Figuren beigelegt.

Enthalten sind:
- Darth Vader
- Boba Fett
- Dengar
- Bossk
- IG-88
- 4-LOM
- Zuckuss
Damit befinden sich zum ersten Mal überhaupt alle sechs Kopfgeldjäger aus dieser Szene gemeinsam in einem einzigen LEGO Set.
Und die Figuren haben es teilweise wirklich in sich.
Darth Vader
Darth Vader ist grundsätzlich die bekannte moderne Variante, die wir in ähnlicher Form bereits aus anderen Sets kennen.
Er kommt mit detaillierter Bedruckung und passt natürlich perfekt in die dargestellte Brückenszene.
Dengar
Auch Dengar ist auf den ersten Blick sehr ähnlich zu seinen bisherigen Varianten.
Ganz identisch ist er allerdings nicht. LEGO selbst hebt unter anderem einen überarbeiteten Rucksack hervor. Dazu wurden verschiedene Bedruckungen der Figur aktualisiert.
IG-88
Bei IG-88 wird es deutlich interessanter.
Der Kopfgeldjäger bekommt endlich einen neu geformten Kopf, statt wieder ausschließlich aus den klassischen zylindrischen Elementen aufgebaut zu sein.
Boba Fett
Natürlich darf Boba Fett nicht fehlen.
Die Figur basiert größtenteils auf bereits bekannten Elementen, bekommt hier aber wieder seine entsprechende Ausstattung inklusive Schulterstoff beziehungsweise Pauldron. Auch die detaillierten Bedruckungen machen ihn zu einer schönen Ergänzung der Szene.

Bossk
Bossk ist für mich ebenfalls eines der Highlights.
Neben der ohnehin schon sehr markanten Kopfform bekommt er diesmal Dual-Molded-Arme und Dual-Molded-Beine, dazu kommen weitere Bedruckungen.
Gerade Dual-Molded-Arme sieht man bei LEGO Star Wars wirklich nicht besonders häufig und entsprechend hochwertig wirkt die Figur.
4-LOM
Auch 4-LOM wurde überarbeitet.
Die neue Variante besitzt unter anderem bedruckte Arme und zusätzliche Details an den Füßen beziehungsweise Beinen.
Zuckuss
Und zu guter Letzt bekommen wir noch Zuckuss.
Auch hier wurde die Figur gegenüber der bisherigen Version überarbeitet, unter anderem bei der Kleidung und den Bedruckungen.
Gerade weil Zuckuss bisher überhaupt nicht häufig als LEGO Minifigur erschienen ist, dürfte auch diese Variante für viele Sammler ziemlich interessant sein.
Durch das kleine Brücken-Diorama bekommt man direkt eine perfekte Möglichkeit, alle sieben Figuren zusammen mit dem großen Modell auszustellen.
Technische Details
Name: Supersternzerstörer Executor
Setnummer: 75457
Teile: 6.130
Minifiguren: 7
UVP: 749,99 Euro
Preis pro Teil: ca. 12,2 Cent
Maße: 136 cm lang, 50 cm breit und 20 cm hoch
Gewicht: 5 kg ~
Altersempfehlung: 18+
Geschätzte Bauzeit: ca. 15–16 Stunden
LEGO Insiders Release: 1. Oktober 2026
Regulärer Release in Deutschland: 4. Oktober 2026
LEGO selbst gibt keine offizielle Bauzeit an. Die rund 15 bis 16 Stunden sind daher lediglich eine Schätzung und können je nach Bautempo natürlich deutlich variieren.
Vergleich mit dem alten UCS Supersternzerstörer 10221
Natürlich ist die neue Executor nicht die erste große UCS-Umsetzung dieses Schiffes.
Bereits 2011 erschien der LEGO Star Wars 10221 Supersternzerstörer.
Und der war damals ebenfalls ein absolutes Monster.
Das alte Modell bestand aus 3.152 Teilen, enthielt fünf Figuren und kostete ursprünglich 399,99 Euro. Mit einer Länge von rund 124,5 cm und einem Gewicht von etwa 3,5 kg war es für damalige Verhältnisse gewaltig.
Enthalten waren:
- Darth Vader
- Admiral Piett
- Dengar
- Bossk
- IG-88
Auch damals gab es bereits einen kleinen Sternzerstörer im passenden Maßstab.
Interessant ist allerdings ein großer Unterschied: Beim alten Modell ließ sich der mittlere Bereich öffnen und gab eine kleine Kommandozentrale frei. Beim neuen Modell wird diese Szene stattdessen als separates Brücken-Diorama dargestellt.
Alt gegen neu
Beim direkten Vergleich wird ziemlich deutlich, wie viel größer die Neuauflage geworden ist:
10221 aus 2011:
3.152 Teile
124,5 cm lang
ca. 3,5 kg
5 Figuren
399,99 Euro UVP
75457 aus 2026:
6.130 Teile
136 cm lang
50 cm breit
über 5 kg
7 Figuren
749,99 Euro UVP
Das neue Modell besitzt damit 2.978 Teile mehr und kommt damit auf fast die doppelte Teilezahl.

In der Länge wächst die Executor dagegen „nur“ um rund 11,5 cm. Der deutlich größere Unterschied liegt vor allem in der Breite und den wesentlich dichteren Oberflächendetails. Die alte Executor war etwa 34 bis 35 cm breit, während das neue Modell auf ganze 50 cm kommt.
Auch beim Gewicht legt das neue Modell ordentlich zu: Statt rund 3,5 kg wiegt die neue Executor mehr als fünf Kilogramm.
Beim Preis sieht es natürlich ähnlich aus.
Von 399,99 Euro geht es hoch auf 749,99 Euro – also satte 350 Euro mehr.
Interessanterweise ist der reine Preis pro Teil kaum anders. Das alte Modell lag bei ungefähr 12,7 Cent pro Teil, das neue bei etwa 12,2 Cent.
Natürlich sagt der Preis pro Teil bei einem solchen UCS-Modell nur begrenzt etwas aus, aber interessant ist der Vergleich trotzdem.
Darth Vaders Lichtschwert 40897 als GWP
Doch für alle, die sich die neue Executor direkt zum Release holen möchten, gibt es noch einen weiteren Grund, nicht lange zu warten.
Vom 1. bis zum 7. Oktober 2026 bekommt ihr beim Kauf des Supersternzerstörers Executor 75457 das exklusive Darth Vaders Lichtschwert 40897 als Geschenk zum Kauf dazu – natürlich nur solange der Vorrat reicht.
Solche LEGO Star Wars Lichtschwerter gab es in der Vergangenheit bereits mehrfach als GWP zu großen UCS-Modellen und gerade diese Sets waren teilweise ziemlich schnell vergriffen und anschließend auf dem Zweitmarkt entsprechend gefragt.
Das Set besteht aus 174 Teilen und bildet den Griff von Darth Vaders Lichtschwert nach.
Es handelt sich also nicht um ein komplettes Lichtschwert mit langer roter Klinge, sondern um ein Displaymodell des Griffs.
Dazu gibt es einen eigenen schwarzen Displayständer samt Namensschild.
Das Modell ist insgesamt 23 cm lang, 8 cm breit und 7 cm tief und richtet sich ebenfalls an Erwachsene ab 18 Jahren. LEGO führt das Modell auf der deutschen Produktseite aktuell mit einem Wert beziehungsweise Preis von 29,99 Euro; innerhalb der Executor-Aktion bekommt ihr es beim Kauf von 75457 als GWP dazu.
Ich finde die Umsetzung schlicht, einfach und wirklich gut gelungen. Gerade neben anderen LEGO Star Wars Displaymodellen dürfte sich das Lichtschwert ziemlich gut machen.
Technische Details
Name: Darth Vaders Lichtschwert
Setnummer: 40897
Teile: 174
Altersempfehlung: 18+
Maße: 23 cm lang, 8 cm breit und 7 cm tief
LEGO-Wert/Produktpreis: 29,99 Euro
Als GWP: kostenlos beim Kauf von 75457
Aktionszeitraum: 1. bis 7. Oktober 2026
Verfügbarkeit: solange der Vorrat reicht
Mein Fazit
Ich finde, so wie das neue Modell gestaltet ist, sieht es wirklich super aus.
Man erkennt die Executor auf den ersten Blick und vom Design her hat das neue Modell meiner Meinung nach auf jeden Fall noch einmal einen großen Sprung gegenüber der Version von 2011 gemacht.
Die Proportionen wirken besser, die Oberfläche ist deutlich detaillierter und vor allem gefällt mir, dass LEGO mit den neuen bedruckten Elementen und den kleinen hellblauen beziehungsweise bläulichen Details die riesige Oberfläche ein wenig auflockert.
Das alte Modell war dagegen schon eine ziemlich gewaltige graue Masse.
Natürlich stellt sich bei einem 136 cm langen und 50 cm breiten Raumschiff aber auch eine ganz andere Frage: Wer hat überhaupt den Platz, sich so etwas hinzustellen?
Das ist aber natürlich ein grundsätzliches Problem bei solchen riesigen UCS-Modellen.
Mir gefällt das Schiff jedenfalls sehr gut und gerade die Figuren-Auswahl mit allen sechs Kopfgeldjägern ist meiner Meinung nach hervorragend.
Gleichzeitig hätte ich persönlich aber nicht unbedingt eine neue Executor gebraucht.
Das damalige Modell 10221 war für seine Zeit schon ziemlich gut gelungen. Der größte Grund für eine Neuauflage ist für mich eigentlich, dass das alte Set mittlerweile einen so hohen Sammlerwert erreicht hat, dass man es sich kaum noch vernünftig kaufen kann.
Und klar: Das neue Modell ist dagegen zunächst wesentlich günstiger.
Aber eben auch nur im Vergleich zum heutigen Sammlerpreis des alten Sets.
Denn mit einer UVP von 749,99 Euro muss man trotzdem erst einmal einen richtig fetten Batzen Geld auf den Tisch legen. Das ist definitiv ein Set, bei dem man zweimal überlegen muss, bevor man auf „Bestellen“ klickt.
Wer allerdings jetzt schon sagt: Das Ding muss ich unbedingt haben, der sollte meiner Meinung nach tatsächlich über einen Kauf direkt zum Release beziehungsweise während des Insider-Zugangs nachdenken.
Dann bekommt man nicht nur seine LEGO Insiders Punkte, sondern mit Darth Vaders Lichtschwert 40897 auch noch ein ziemlich starkes GWP dazu.
Und selbst wenn euch das Lichtschwert persönlich nicht interessiert, dürfte es gerade kurz nach dem Release für Sammler interessant sein. Im Zweifel kann man es verkaufen und sich damit einen Teil des hohen Kaufpreises der Executor zumindest wieder hereinholen.
Jetzt bin ich gespannt: Was haltet ihr von der neuen UCS Executor?
Findet ihr die Neuauflage besser als das Modell von 2011?
Werdet ihr euch das Set holen oder besitzt ihr vielleicht sogar noch den alten 10221 Supersternzerstörer?
Schreibt mir alles gerne in die Kommentare!
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Autor: Dante











