LEGO Godzilla 21375 für 399,99 Euro: Warum mich die Gratisbeigabe mehr reizt
LEGO hat jetzt also den großen Godzilla vorgestellt. Und ich muss sagen: Ich bin da wirklich hin- und hergerissen. Den ursprünglichen Fan-Entwurf fand ich richtig cool. Ich habe mir inzwischen auch einige YouTube-Videos zur fertigen LEGO-Version angesehen. Und irgendwie ist das so ein Modell, bei dem ich auf der einen Seite denke: Ja, das hat schon was. Auf der anderen Seite schaue ich mir die Verpackung und die Figur an und frage mich, ob ich das wirklich bauen und anschließend bei mir hinstellen möchte.
5.363 Teile, 399,99 Euro – und ein riesiger Godzilla



Der LEGO Ideas Godzilla (21375) besteht aus 5.363 Teilen, ist mit dem Energiestrahl etwa 70 Zentimeter hoch und soll am 27. November 2026 erscheinen. LEGO verlangt dafür 399,99 Euro. Es handelt sich um die Godzilla-Version aus dem Legendary-Monsterverse, nicht um die klassische japanische Filmversion. Kopf, Arme, Handgelenke und Finger lassen sich für unterschiedliche Posen bewegen; der Schwanz ist dagegen weitgehend fest konstruiert und stützt die Figur.
Hier könnt ihr euch den LEGO Godzilla im offiziellen Shop ansehen.
Den Fan-Entwurf fand ich richtig gut – bei der LEGO-Version bin ich unsicher

Ich fand schon die Idee großartig, so eine riesige Filmfigur aus LEGO umzusetzen. Im Vergleich zum Fan-Entwurf hat LEGO aber einiges verändert: Der Körper ist aufrechter, die Beine wirken massiver, und die blauen Rückenplatten sollen den bekannten Effekt aus den Filmen aufgreifen. Das kann man mögen. Nur: Gerade auf den Bildern der Verpackung holt mich die fertige Figur nicht so richtig ab.
In Bewegung, in den Videos, sieht das teilweise deutlich besser aus. Das muss ich fairerweise sagen. Aber ich weiß noch nicht, ob der Bau für mich wirklich interessant wäre. Vielleicht müsste ich das Modell einfach mal live sehen. Bei fast 400 Euro möchte ich aber nicht erst nach dem Kauf herausfinden, ob es mich überzeugt.
Was sagen andere LEGO-Fans?
Spannend finde ich, wie unterschiedlich die Reaktionen ausfallen. In den öffentlichen Diskussionen zum Modell sind viele von der Größe und der grundsätzlichen Umsetzung beeindruckt. Einige finden die Proportionen der Filmvorlage gut getroffen und freuen sich auf ein ungewöhnliches Ausstellungsstück. Andere stören sich an der sehr aufrechten Haltung, den wuchtigen Beinen und dem vergleichsweise kleinen Kopf.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die Gestaltung des blauen Rückenkamms und des sogenannten „Atomic Breath“. Einige Fans hätten sich hier transparente oder sogar beleuchtete Elemente gewünscht, damit der Effekt stärker wie im Film wirkt. Und natürlich taucht immer wieder die Preisfrage auf. Es gibt aber auch begeisterte Stimmen, die genau diese große, imposante Figur haben möchten. Das ist also keineswegs ein Modell, bei dem alle derselben Meinung sind.
400 Euro für Godzilla – da denke ich automatisch an den Hulkbuster
Ich bin ja Marvel-Fan, und Godzilla fand ich ebenfalls schon immer cool. Wenn ich mir aber anschaue, was LEGO hier für 399,99 Euro anbietet, muss ich unweigerlich an den großen LEGO Marvel Hulkbuster (76210) denken. Der lag damals bei 549,99 Euro UVP. Ja, das war noch einmal deutlich mehr Geld. Trotzdem hatte ich bei dem Modell persönlich eher das Gefühl, ein außergewöhnliches Bauprojekt vor mir zu haben.
Wobei ich auch da ehrlich sein muss: Es gab für den Hulkbuster einen alternativen MOC, der meiner Meinung nach mit den vorhandenen Teilen noch einmal tausendmal besser aussah als die offizielle Bauversion. Aber genau das zeigt ja auch, wie unterschiedlich man solche großen Displaymodelle bewerten kann. Nur viele Teile zu haben, reicht mir persönlich eben nicht.
Das Godzilla-GWP finde ich fast spannender als das eigentliche Set
Jetzt kommt aber das Verrückte: Was mich bei dieser ganzen Ankündigung tatsächlich am meisten reizt, ist die Gratisbeigabe! Das Godzilla-Logo mit Fußabdruck (40888) besteht aus 359 Teilen und zeigt einen riesigen Fußabdruck, eine kleine zerstörte Stadtszene und den Godzilla-Schriftzug. Ich finde das wirklich schick gemacht. Gerade dieser Schriftzug hat für mich etwas, und das kleine Diorama erzählt auf engem Raum eine Geschichte.
Warum auch immer: Mich spricht dieses kleine Modell im Moment deutlich mehr an als der große Godzilla. Ohne Frage, das hat was! Laut Ankündigung gibt es die Beigabe zum Verkaufsstart vom 27. bis 30. November 2026 beim Kauf des großen Godzilla-Sets bei LEGO, solange der Vorrat reicht. Einen freien Einzelverkauf oder einen beliebigen Mindestbestellwert sollte man daraus nicht ableiten.
Würde ich direkt zum Black Friday zuschlagen?
Nein, aktuell nicht. Und das liegt nicht daran, dass ich Godzilla grundsätzlich schlecht finde. Im Gegenteil: Die Figur hat eine starke Vorlage, eine enorme Größe und sicher auch interessante Bautechniken. Aber 399,99 Euro finde ich für das, was ich bisher gesehen habe, einfach heftig. Das GWP ist für mich zwar ein echtes Highlight, aber ich würde deswegen nicht automatisch 400 Euro für ein Hauptset ausgeben, bei dem ich noch zweifle.
Ob das Modell später im freien Handel auftaucht, ob es Rabatte geben wird oder wie es sich als Sammlerstück entwickelt, lässt sich zum Start nicht seriös vorhersagen. Wer auf den Preis achten möchte, kann die Top Deals und Live Deals im Blick behalten. Für die langfristige Einordnung anderer LEGO-Sets gibt es außerdem unsere Marktanalyse und die Investment-Tools.
Mein Fazit: beeindruckend, aber noch kein Kauf für mich
So, ich lasse mich da gerne noch überzeugen. Vielleicht sieht Godzilla aufgebaut im Laden deutlich besser aus als auf der Box. Vielleicht gibt es auch richtig gute alternative Bauideen. Im Moment bin ich aber noch nicht so weit, dass ich sage: Den muss ich haben. Das kleine Fußabdruck-GWP? Das finde ich dagegen richtig gelungen.
Jetzt würde mich eure Meinung interessieren: Findet ihr den großen Godzilla gelungen? Ist euch der Preis egal, weil ihr Fan seid? Oder gefällt euch vielleicht sogar die Gratisbeigabe besser als das Hauptmodell? Schreibt es gerne in die Kommentare – ich bin gespannt, wie unterschiedlich ihr das seht.
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