Moin!
Jedes Jahr im September findet in Dänemark ein ganz besonderes Event statt: das Skærbæk Fan Weekend.
Doch was hat es damit überhaupt auf sich? Was erwartet euch dort, wie teuer ist der Eintritt und lohnt sich die Fahrt nach Dänemark?
Genau das schauen wir uns heute einmal genauer an.

Legen wir los!
Was ist das Skærbæk Fan Weekend?
Am Wochenende des 26. und 27. September 2026 findet im kleinen dänischen Ort Skærbæk wieder das Skærbæk Fan Weekend statt. Austragungsort ist das Skærbækcentret, Storegade 46-48, 6780 Skærbæk.
Denn beim Fan Weekend kommen über 1.000 erwachsene LEGO-Fans aus mehr als 35 Ländern zusammen. Das Skærbækcentret bezeichnet die Veranstaltung sogar als das internationalste LEGO-Event der Welt.
In den beiden großen Ausstellungshallen findet ihr MOCs aus den unterschiedlichsten Themenbereichen. Von riesigen Landschaften über beleuchtete und motorisierte Modelle bis hin zu kleinen, extrem detaillierten Bauwerken ist eigentlich alles vertreten.
Und genau das macht Skærbæk für mich so besonders.
Ich selbst war mittlerweile vor drei Jahren dort und hatte wirklich unheimlich viel Spaß. So viele besondere LEGO-Modelle aus so vielen verschiedenen Ländern auf einem Fleck sieht man meiner Meinung nach sonst nur sehr selten.
Da stehen Aussteller aus Deutschland, Belgien, Japan, Südkorea, Amerika und vielen weiteren Ländern nebeneinander und zeigen ihre eigenen Kreationen.
Was kostet der Eintritt?
Und hier kommt einer der größten Pluspunkte der gesamten Veranstaltung: Der Eintritt ist wirklich günstig.
Für öffentliche Besucher kosten die Tickets 2026: Erwachsene: 60 DKK – also ungefähr 8 Euro.
Kinder von 2 bis 12 Jahren: 30 DKK – also ungefähr 4 Euro
Die Tickets können direkt vor Ort im Skærbækcentret gekauft werden.
Und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist meiner Meinung nach wirklich bombastisch.
Am Samstag ist die Ausstellung nach aktuellem Stand von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, am Sonntag von 10:00 bis 16:00 Uhr.
Für gerade einmal rund acht Euro kann man also mehrere Stunden durch zwei Hallen voller LEGO laufen.
Viel günstiger kann man einen LEGO-Tag eigentlich kaum verbringen.
Mehr als nur MOCs anschauen
Natürlich geht es in Skærbæk nicht ausschließlich darum, durch die Hallen zu laufen und Modelle anzuschauen.
Gerade für die angemeldeten AFOL-Teilnehmer gibt es rund um das Wochenende noch ein deutlich größeres Programm mit Workshops, Präsentationen, Wettbewerben, Auktionen und verschiedenen Sonderveranstaltungen. Auch der LEGO House AFOL Day in Billund gehört traditionell zum erweiterten Programm rund um das Wochenende.
Wichtig für normale Tagesbesucher: Viele dieser Programmpunkte sind nicht im normalen Besucherticket enthalten, sondern richten sich an vorher registrierte Teilnehmer und müssen teilweise zusätzlich gebucht werden.
Ich selbst habe dieses erweiterte Programm bisher noch nicht mitgemacht.
Aber selbst als ganz normaler Besucher gibt es meiner Meinung nach schon mehr als genug zu sehen.
Shoppen kann man natürlich auch
Und natürlich kann man auf so einem LEGO-Fan-Event auch wunderbar sein Geld loswerden.
Bei meinen bisherigen Besuchen gab es dort einen größeren Verkaufsbereich mit verschiedenen LEGO-Restposten.
Und da kann man teilweise wirklich Glück haben.
Ich habe dort beispielsweise schon Adventskalender aus dem Vorjahr für ungefähr 13 Euro gesehen oder auslaufende Sets aus Themenwelten wie Hidden Side für sehr kleines Geld.
Auch GWPs, Minifiguren-Serien und andere Restposten tauchten dort immer wieder auf.
Die Auswahl und die Preise verändern sich allerdings jedes Jahr – und teilweise sogar während des Wochenendes.
Ein gutes Beispiel war damals das LEGO Ideas Set 21319 Central Perk aus Friends. Davon stand eine ganze Palette herum und der Preis wurde Richtung Sonntagabend immer weiter reduziert, weil das Set bereits EOL war und offenbar noch einiges davon übrig war.
Man sollte den Shop also durchaus auch später am Wochenende noch einmal besuchen.

BrickLink-Shops, Custom-Teile und seltene Sachen
Neben diesem größeren Verkaufsbereich gibt es außerdem verschiedene Händlerstände.
Dort findet ihr beispielsweise BrickLink-Shops, ältere Sets, einzelne Minifiguren, lose Teile oder auch Shops mit individuell bedruckten Custom-Elementen.
Auch in den vergangenen Jahren gehörten zahlreiche Verkaufsstände mit seltenen Sets und Einzelteilen fest zur Veranstaltung.
Wer gerne nach ungewöhnlichen Sachen stöbert, kann dort also ebenfalls ziemlich viel Zeit verbringen.
Das eigentliche Highlight sind die Menschen
Und für mich ist das fast der wichtigste Punkt am Skærbæk Fan Weekend.
Natürlich sind die MOCs beeindruckend.
Aber genauso besonders ist die Community.
Überall laufen LEGO-Fans, MOC-Bauer, LEGO-Designer und Content-Creator herum. Gerade weil so viele internationale Fans vor Ort sind, kommt man sehr schnell mit Leuten ins Gespräch.
Auch LEGO-Designer sind regelmäßig dort unterwegs. Wenn man sie erkennt, kann man sie teilweise einfach ansprechen, ein Foto machen oder sich ein bisschen über LEGO und ihre Arbeit unterhalten.
Das Gleiche gilt natürlich für Content-Creator.
Als ich dort war, kannte ich persönlich zunächst eigentlich niemanden vor Ort. Trotzdem hatte ich eine richtig tolle Zeit und konnte unter anderem mit Spacebricks, Klemmbausteinlyrik, Lars Conrad vom Spielwaren-Investor und noch vielen weiteren Leuten sprechen.
Dazu kommen Tauschgeschäfte, kleine Goodies und einfach Gespräche mit Sammlern aus der ganzen Welt.
Genau das ist mir bis heute besonders in Erinnerung geblieben.
Ein bisschen Geschichte
Das Event selbst hat übrigens ebenfalls eine interessante Geschichte.
Bereits 2005 veranstaltete die LEGO Group ein Treffen für erwachsene LEGO-Fans unter dem Namen LEGO Fan Weekend.
Als LEGO das Event zehn Jahre später nicht weiterführen wollte, übernahmen Fans die Organisation. Seit 2015 gibt es deshalb das heutige Skærbæk Fan Weekend.
Dadurch ist es auch kein klassisches LEGO-Firmenevent, sondern in erster Linie ein riesiges internationales Treffen der Fan-Community.
Lohnt sich das Skærbæk Fan Weekend?
Für mich persönlich ganz klar: Ja.
Wer LEGO mag und die Möglichkeit hat, nach Skærbæk zu fahren, sollte die Veranstaltung meiner Meinung nach wenigstens einmal erlebt haben.
Allein für die Ausstellung sind die 60 Kronen Eintritt schon extrem fair.
Dazu kommen die Verkaufsstände, die Möglichkeit zum Tauschen, die ganzen internationalen LEGO-Fans und natürlich die Chance, Designer und Content-Creator persönlich zu treffen.

Und selbst wenn man dort niemanden kennt, kann man eine richtig schöne Zeit haben. Genau so war es damals auch bei mir.
Wir selbst werden dieses Jahr als Brick-Tracker leider nicht vor Ort sein. Organisatorisch schaffen wir es 2026 einfach nicht.
Für nächstes Jahr ist Skærbæk aber auf jeden Fall wieder eingeplant.
Und darauf freue ich mich jetzt schon.
Jetzt seid ihr dran: Wart ihr selbst schon einmal beim Skærbæk Fan Weekend?
Wie waren eure Erfahrungen?
Oder fahrt ihr dieses Jahr am 26. oder 27. September nach Dänemark?
Schreibt mir alles gerne in die Kommentare!
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Autor: Dante




















