Die Brick-Tracker Wunschliste ist für mich längst mehr als eine Merkliste
Ich nutze die Wunschliste im Brick-Tracker inzwischen täglich für zwei Dinge: als persönliche EOL-Liste für meine Investments und für Sets, die ich einfach selbst haben möchte.
Früher hatte ich solche Sachen auf Zetteln oder irgendwo in Tabellen stehen. Heute lege ich mir im Brick-Tracker eigene Wunschlisten an, kann sie benennen und jedes interessante Set dort einsortieren. Für Investments kann das zum Beispiel eine Liste „EOL 2026“ sein, für die eigene Sammlung eine ganz andere.
Das Entscheidende ist aber: Ich speichere nicht nur das Set. Ich lege direkt fest, bei welchem Preis oder bei welchem Rabatt ich wirklich kaufen möchte.
Zielpreis festlegen und danach nichts mehr machen
Genau hier wird die Wunschliste für mich interessant. Ich trage zum Beispiel 38 Prozent Zielrabatt ein und danach muss ich nicht mehr jeden Tag sämtliche Shops kontrollieren.
Der Brick-Tracker überwacht die Preise automatisch. Sobald mein Ziel erreicht oder sogar übertroffen wird, bekomme ich eine Nachricht.
Ein aktuelles Beispiel ist der LEGO City 60466 Gelbe Bulldozer. Den finde ich als EOL-Investment sehr interessant. Mein Ziel lag bei 38 Prozent Rabatt. Der aktuelle Deal lag sogar bei 42 Prozent – und genau darüber hat mich der Brick-Tracker Bot automatisch informiert.
LEGO 60466 im Preisvergleich · Zur Wunschliste hinzufügen und Deal-Alarm aktivieren
Nur die Deals aus meiner eigenen Wunschliste
Für mich ist das einer der größten Vorteile überhaupt: Ich muss nicht sämtliche Live-Deals durchsuchen, wenn mich gerade nur zehn bestimmte Sets interessieren.
Meine Wunschliste ist mein persönlicher Deal-Filter. Ich entscheide vorher, welche Sets wichtig sind und ab welchem Preis ich kaufen möchte. Danach bekomme ich nur die passenden Informationen.
Das funktioniert über die Brick-Tracker App, Telegram und Discord. In der App lassen sich zum Beispiel die eigene Telegram-ID oder Discord-ID hinterlegen. Danach kann der Bot private Nachrichten zu den eigenen Preisalarmen schicken.
Man muss dafür nichts programmieren und keinen eigenen Bot bauen. Die Einrichtung wird im Brick-Tracker erklärt und das System übernimmt danach die Überwachung automatisch.
Perfekt für EOL-Listen
Gerade für LEGO Investoren ist die Wunschliste für mich eine digitale EOL-Liste. Ich kann Sets nach Jahr sortieren, beispielsweise „EOL 2026“, und dort nur die Modelle speichern, die ich wirklich interessant finde.
Sobald ich meine Wunschmenge gekauft habe, entferne ich das Set wieder aus der Liste. So bleibt die Übersicht sauber und ich sehe sofort, welche Käufe noch offen sind.
Und weil die Wunschliste mit meinem Account verbunden ist, habe ich sie auf Handy, Tablet und PC immer dabei. Kein Zettel im Portemonnaie und kein Rätselraten im Laden.
Nach dem Kauf beginnt das Investment-Tool
Sobald ich ein Set gekauft habe, geht es für mich direkt ins Brick-Tracker Investment-Tool.
Im Preisvergleich beziehungsweise in der App kann ich ein Set zum Portfolio hinzufügen. Ich trage ein, wie viele Exemplare ich gekauft habe und zu welchem Preis. Beim Bulldozer wären das zum Beispiel 34,99 Euro und anschließend die gekaufte Menge.
Danach übernimmt das Tool den Rest.
Einkauf, Marktwert und Rendite auf einen Blick
Das Investment-Tool zeigt mir für jedes Set den Einkaufspreis, den aktuellen Marktwert, meinen Gewinn in Euro und die Rendite in Prozent.
Kaufe ich dasselbe Set mehrfach zu unterschiedlichen Preisen, wird daraus automatisch ein durchschnittlicher Einkaufspreis berechnet. Ich muss also keine Mischkalkulation mehr selbst in Excel bauen.
Über die Detailansicht kann ich außerdem nachvollziehen, wann ich ein Set gekauft habe, zu welchem Preis und in welcher Stückzahl. Damit bleibt jeder Einkauf dokumentiert.
Auch als Sammlungsverwaltung interessant
Man muss übrigens kein Investor sein. Das Investment-Tool kann genauso gut als Sammlungsverwaltung genutzt werden.
Wer einfach wissen möchte, was die eigene LEGO Sammlung heute wert ist, trägt seine Sets ein und sieht anschließend den aktuellen Gesamtwert. Das kann für einen späteren Verkauf, für die Versicherung oder einfach aus Interesse spannend sein.
Der Portfolio-Chart läuft automatisch
Besonders wichtig ist für mich der Portfolio-Chart. Er zeigt die Entwicklung meines gesamten LEGO Bestands und aktualisiert sich automatisch.
Alle 24 Stunden wird der Verlauf neu berechnet. Wenn ich selbst ein Set hinzufüge, entferne oder einen Kauf ändere, wird der Chart ebenfalls direkt neu erstellt.
Dadurch sehe ich nicht nur den aktuellen Wert, sondern auch, wie sich mein Portfolio über Wochen und Monate entwickelt.
Wunschliste und Investment-Tool greifen direkt ineinander
Für mich ergibt sich damit ein kompletter Ablauf:
- Set im Brick-Tracker entdecken.
- Auf die Wunschliste setzen.
- Zielpreis oder Zielrabatt festlegen.
- Automatisch per App, Telegram oder Discord informiert werden.
- Zum gewünschten Preis kaufen.
- Kauf im Investment-Tool eintragen.
- Marktwert, Rendite und Portfolio automatisch verfolgen.
Genau das ist der Punkt: Ich muss nicht fünf verschiedene Tools benutzen. Planung, Preisüberwachung und Portfolio laufen im selben System.
App und Web-App sind synchron
Für Wunschliste und Investment-Tool braucht man lediglich einen kostenlosen Brick-Tracker Account.
Web-App und mobile App sind synchronisiert. Ich kann unterwegs einen Kauf eintragen und später am Rechner weiterarbeiten. Ebenso kann ich am PC eine Wunschliste erstellen und sie anschließend im Laden auf dem Handy öffnen.
Gerade bei größeren Sammlungen oder Investments spart das enorm viel Zeit.
Und bald kommt der Brick-Tracker Marktplatz dazu
Der nächste Schritt ist bereits in Arbeit: der Brick-Tracker Marktplatz.
Dort sollen sich private und gewerbliche Verkäufer registrieren können, um neue, verschlossene Sets und gebrauchte LEGO Sets anzubieten.
Unser Ziel ist ein möglichst schneller Verkaufsprozess. Ein Set soll innerhalb weniger Sekunden eingestellt werden können. Die ersten zehn Verkäufe sollen kostenlos sein, danach ist eine Provision von 3 Prozent vorgesehen.
Damit würde sich der Kreis schließen: Set entdecken, Wunschpreis überwachen, kaufen, Portfolio tracken und später direkt über den Brick-Tracker wieder verkaufen.
Mein Fazit
Die Brick-Tracker Wunschliste ist für mich keine normale Wishlist mehr. Sie ist meine digitale EOL-Liste und mein persönlicher Deal-Filter.
Das Investment-Tool übernimmt danach den zweiten Teil: Käufe dokumentieren, Marktwerte aktualisieren, Rendite berechnen und den gesamten Portfolio-Verlauf darstellen.
Ich sage dem System im Grunde nur noch, welche Sets ich möchte und zu welchem Preis. Danach meldet sich der Brick-Tracker, wenn es interessant wird. Nach dem Kauf trage ich den Einkauf ein und kann die Entwicklung automatisch verfolgen.
Und das Ganze ist kostenlos.